Kreisliga 21/22: SCK - TSV Hirschaid 1:1

SC Kemmern vergisst den Deckel draufzumachen...

Die Kreisligapartie von zwei technisch versierten Teams spielte sich über die gesamte Spielzeit hauptsächlich zwischen den beiden Strafräumen ab. Hochkarätige Torchancen waren sehr selten, die beiden Abwehrreihen standen hüben wie drüben absolut sicher. Somit musste bei der Heimelf wieder einmal ein Standard herhalten. Diesmal war es David Görtler, der durch einen nicht unhaltbaren Freistoß in der 32. Minute,  nach Foul an Murat Basaran, zur 1:0 Führung  ins Gästetor traf. Der TSV hatte nur kurz vor dem Pausenpfiff eine gute Gelegenheit, als Daniel Weinkamm's Schuss nur haarscharf am langen Pfosten des SC-Tores vorbeisegelte.

Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Gäste, die sehr früh ihren Topvorlagengeber Pascal Nögel verletzungsbedingt auswechseln mussten, die Initiative, ohne aber dabei die SCK-Abwehr in Verlegenheit zu bringen. In der Schlussviertelstunde verpasste dann der SC Kemmern den Sack zuzumachen und auch der Gästekeeper Erich Weber vereitelte einen Freistoßtreffer von Nicolas Görtler per Glanzparade. Das sollte sich rächen. Der SCK wurde mit dem letzten Gästeangriff in der Nachspielzeit aus allen Träumen gerissen. Hirschaid's Fabian Köhlein konnte sich noch einmal durchsetzen und sein gutes Zuspiel nutzte Julian Hufnagel etwas glücklich zum 1:1 Ausgleichstreffer.

Von mr.bg

Kreisliga 21/22: SCK - ASV Sassanfahrt 1:3

Keeper Schorr lässt SCK-Sturm verzweifeln...

In einem rassigen, kampfbetonten Kreisligaspiel gelang den Gästen nicht unverdient der erste Auswärtssieg der Saison. Der SC Kemmern begann furios und erspielte sich beste Möglichkeiten zur Führung in der Anfangsviertelstunde. Aber der Kreisligatorjäger Nicolas Görtler fand heute in Torwart Daniel Schorr seinen Meister. Der Teufelskerl reagierte viermal überragend und darf ohne wenn und aber als Sassanfahrter Matchwinner benannt werden. Die Gäste ihrerseits nutzten ihre erste Chance in der 29. Minute zur 0:1 Führung durch Egzon Babatinca, der einen tollen Spielzug über Silvio Zweig und Simon Jentsch nur noch abschließen musste. Nur sieben Minuten später erhöhte der ASV auf 0:2 durch Simon Jentsch per Schuss ins lange Eck, nach klugem Pass von Babatinca. Nach einem schönen Querpass von Sascha Böhm wollte Nicolas Görtler das Leder auf Seiten der Heimelf über die Torlinie drücken, wurde aber gefoult. Der Unparteiische zeigte zwar auf den Punkt, vergaß daraufhin aber, die bei solchen Fällen laut Regelbuch entsprechende Karte zu vergeben. Ärgerlich für Kemmern. Den Strafstoß verwandelte der Gefoulte selbst in der 41. Minute zum 1:2 - Anschlusstreffer.
Nach dem Seitenwechsel wollten die Grün-Weißen auf den Ausgleich drängen, wurden aber in Minute 60 durch eine umstrittene Rote Karte an Johannes Popp nach Foulspiel jäh gestoppt. Die Entscheidung fiel dann in der 78. Minute. Einen Freistoßkracher von Pascal Römer konnte SCK-Keeper Sven Wolff gerade noch entschärfen, beim Abpraller reagierte Markus Merkel aber am schnellsten und staubte zum 1:3 ab. Kemmern erspielte sich trotz Unterzahl noch einige gute Chancen, aber wie anfangs auch hatte ASV-Keeper Daniel Schorr heute stets die besseren Antworten.

Von mr.bg

Kreisliga 21/22: SCK - SpVgg Mühlhausen 3:2

Standards helfen zum dritten Sieg in Folge!

Der SCK tat gut daran die Gäste aus Mühlhausen nicht zu unterschätzen. Es war wie erwartet ein Geduldsspiel für die Grün-Weißen. Coach Alexander Stretz änderte seine Startelf im Vergleich zum letzten Spiel in Pettstadt nur auf einer Position. Für Sascha Böhm (zunächst Ersatzbank) durfte Mario Albrecht von Beginn an ran. Die Gäste, mit bisher zwei knappen Niederlagen in der Fremde, verlangten dem Heim-Team schon alles ab, bis die drei Punkte gut geschrieben werden konnten. Für mich stellt sich aber die Frage, ob sich die SpVgg Mühlhausen da wirklich einen Gefallen getan hat, mit drei Auswärtsspielen in Folge in eine neue Spielzeit zu starten. Vielleicht wäre ja doch etwas Zählbares für sie in Kemmern herausgesprungen, wenn sie ihre zwei/drei erstklassigen Chancen konzentrierter zum Abschluss gebracht hätten. In der Angangsphase setzte Kapitän Dominik Dellermann zwei Weitschüsse knapp überes SC-Tor. Im weiteren Verlauf versuchte die Heimelf zu guten torabschlüssen zu kommen, aber vergebens. Im Gegenteil, die Gäste hatten durch den agilen Patrick Dürst zwei Hochkaräter. In der 15. Minute zirkelte er das Leder aussichtsreich am langen Pfosten des SC-Kastens vorbei (es war wohl noch eine SCK-Fußspitze dran) un in der 38. Minute strich ihm der Ball etwas unglücklich aussehend über den Kopf. Durchatmen beim SCK! Kurz vor dem Pausenpfiff versagte der Unparteiische dann noch einen Treffer für den SC Kemmern wegen Abseitsstellung. In diesem Fall wohl korrekt. Nach der Halzeitpause dauerte es dann nur drei Minuten, bis die Heimfans erstmals jubeln konnten. Wohl dem, der Freistoßspezialisten in seinen Reihen hat. Der eigentliche Meister des Fachs, David Görtler, saß verletzt auf der Bank. Sein Bruder Nicolas steht ihm da aber kaum nach. Er zirkelte einen Freistoß nach Foul an ihm selbst aus 18/20 Metern über die Gästemauer in linke Eck des Gästekastens. Keeper Dominik Dotterweich streckte sich zwar und war wohl auch noch mit den Fingerspitzen dran, konnte den Einschlag aber nicht verhindern. Dem SCK gab der Treffer Auftrieb, die Chancen häuften sich nun und nahmen auch an Qualtität zu. Jedoch sollte erneut ein Freistoßtreffer fürs 2: herhalten. Nach Foulspiel an Murat Basaran lupfte Nicolas Görtler das Leder aus 20 Metern erneut gekonnt über die Mauer, diesmal millimetergenau ins rechte Tordreieck. Auf den Heimtribünen herrschte große Freude und ein Raunen ging durch die Menge. Viele dachten wohl der Sieg ist sicher. Weit gefehlt. Die Gäste aus Mühlhausen, das muss man richtig anerkennen, glaubten immer an ihre Chance, hier was zu holen und gaben nie auf. Zunächst verpasste der wirklich gute Patrick Dürst (bis auf seine unglücklichen Abschlüsse) den Anschlusstreffer in der 65. Minute. In der 71. Minute jedoch gelang Michael Stirnweiss durch einen direkt verwandelten Eckball das 2:1 und die Partie war wieder völlig offen. Aber nur vier Minuten später machte der SCK den Sack vermeintlich wieder zu. Einen Freistoß in der eigenen Hälfte führte Nicolas Görtler schnell aus und sein langer Ball landete punktgenau beim agilen Stürmer Murat Basaran, der die Kugel diesmal sogar mit seinem etwas schächeren rechten Fuß ins Gästetor beförderte. 3:1 für die Heimelf. Danach verpasste die Heimmannschaft bei durchaus guten Konterchancen weiter zu erhöhen. Und so kam nochmal richtig Spannung und Zittern auf. Denn in der 88. Minute gelang erneut Michael Stirnweiss mit seinem Sonntagsschuss wieder der Anschluss zum 3:2. Bei der Ballannahme sah es stark nach Handspiel aus, was der Schiedsrichter jedoch nicht ahndete. Das brachte einige SC-Akteure und die Zuschauer auf die Palme. Zwei Gelbe Karten für den SCK waren die Folge. Die Mühlhausener witterten nun ihre Chance auf einen Punktgewinn. Noch zwei, drei lange hohe Bälle von außen in den SC-16er waren die Folge. Aber mit etwas Glück und Geschick ließ der SCK keinen Gegentreffer mehr zu und nach dem Schlusspfiff gab es allgemeine Erleichterung und großen Jubel. Ja, Respekt an das Team und Coach Alex Stretz. Sie haben es wirklich durchgezogen, reiten weiter auf der Erfolgswelle und verteidigten die Tabellenführung. Kompliment aber auch an den heutigen Gegener. Etwas Zählbares hätten sie heute sicherlich nicht unverdient mitnehmen können. Vielleicht klappts ja nun beim ersten Heimspiel der Saison mit dem ersten Sieg im vierten Spiel. Die Heimmannschaft reist am Sonntag zum schweren Auswärtsspiel nach Tütschengereuth. Was man so hört, sollen dem Team einige Stammkräfte aufrund Urlaub fehlen. Sicherlich nachvollziehbar. Fast alle haben Familie mit Kindern und nach der Coronazeit hat man da große Sehnsucht. Aber die Truppe kann das verkraften! Der SCK hat einen großen und sehr guten Kader. Zudem kommt der eine oder andere verletzte Spieler wieder zurück. Da sollte man doch in der Lage sein etwas Zählbares bei den Staabeißern mitzunehmen.

FORZA SCK


Von mr.bg

Kreisliga 21/22: SCK - SpVgg Mühlhausen 3:2

Standards helfen zum dritten Sieg in Folge!

Der SCK tat gut daran die Gäste aus Mühlhausen nicht zu unterschätzen. Es war wie erwartet ein Geduldsspiel für die Grün-Weißen. Coach Alexander Stretz änderte seine Startelf im Vergleich zum letzten Spiel in Pettstadt nur auf einer Position. Für Sascha Böhm (zunächst Ersatzbank) durfte Mario Albrecht von Beginn an ran. Die Gäste, mit bisher zwei knappen Niederlagen in der Fremde, verlangten dem Heim-Team schon alles ab, bis die drei Punkte gut geschrieben werden konnten. Für mich stellt sich aber die Frage, ob sich die SpVgg Mühlhausen da wirklich einen Gefallen getan hat, mit drei Auswärtsspielen in Folge in eine neue Spielzeit zu starten. Vielleicht wäre ja doch etwas Zählbares für sie in Kemmern herausgesprungen, wenn sie ihre zwei/drei erstklassigen Chancen konzentrierter zum Abschluss gebracht hätten. In der Angangsphase setzte Kapitän Dominik Dellermann zwei Weitschüsse knapp überes SC-Tor. Im weiteren Verlauf versuchte die Heimelf zu guten torabschlüssen zu kommen, aber vergebens. Im Gegenteil, die Gäste hatten durch den agilen Patrick Dürst zwei Hochkaräter. In der 15. Minute zirkelte er das Leder aussichtsreich am langen Pfosten des SC-Kastens vorbei (es war wohl noch eine SCK-Fußspitze dran) un in der 38. Minute strich ihm der Ball etwas unglücklich aussehend über den Kopf. Durchatmen beim SCK! Kurz vor dem Pausenpfiff versagte der Unparteiische dann noch einen Treffer für den SC Kemmern wegen Abseitsstellung. In diesem Fall wohl korrekt. Nach der Halzeitpause dauerte es dann nur drei Minuten, bis die Heimfans erstmals jubeln konnten. Wohl dem, der Freistoßspezialisten in seinen Reihen hat. Der eigentliche Meister des Fachs, David Görtler, saß verletzt auf der Bank. Sein Bruder Nicolas steht ihm da aber kaum nach. Er zirkelte einen Freistoß nach Foul an ihm selbst aus 18/20 Metern über die Gästemauer in linke Eck des Gästekastens. Keeper Dominik Dotterweich streckte sich zwar und war wohl auch noch mit den Fingerspitzen dran, konnte den Einschlag aber nicht verhindern. Dem SCK gab der Treffer Auftrieb, die Chancen häuften sich nun und nahmen auch an Qualtität zu. Jedoch sollte erneut ein Freistoßtreffer fürs 2: herhalten. Nach Foulspiel an Murat Basaran lupfte Nicolas Görtler das Leder aus 20 Metern erneut gekonnt über die Mauer, diesmal millimetergenau ins rechte Tordreieck. Auf den Heimtribünen herrschte große Freude und ein Raunen ging durch die Menge. Viele dachten wohl der Sieg ist sicher. Weit gefehlt. Die Gäste aus Mühlhausen, das muss man richtig anerkennen, glaubten immer an ihre Chance, hier was zu holen und gaben nie auf. Zunächst verpasste der wirklich gute Patrick Dürst (bis auf seine unglücklichen Abschlüsse) den Anschlusstreffer in der 65. Minute. In der 71. Minute jedoch gelang Michael Stirnweiss durch einen direkt verwandelten Eckball das 2:1 und die Partie war wieder völlig offen. Aber nur vier Minuten später machte der SCK den Sack vermeintlich wieder zu. Einen Freistoß in der eigenen Hälfte führte Nicolas Görtler schnell aus und sein langer Ball landete punktgenau beim agilen Stürmer Murat Basaran, der die Kugel diesmal sogar mit seinem etwas schächeren rechten Fuß ins Gästetor beförderte. 3:1 für die Heimelf. Danach verpasste die Heimmannschaft bei durchaus guten Konterchancen weiter zu erhöhen. Und so kam nochmal richtig Spannung und Zittern auf. Denn in der 88. Minute gelang erneut Michael Stirnweiss mit seinem Sonntagsschuss wieder der Anschluss zum 3:2. Bei der Ballannahme sah es stark nach Handspiel aus, was der Schiedsrichter jedoch nicht ahndete. Das brachte einige SC-Akteure und die Zuschauer auf die Palme. Zwei Gelbe Karten für den SCK waren die Folge. Die Mühlhausener witterten nun ihre Chance auf einen Punktgewinn. Noch zwei, drei lange hohe Bälle von außen in den SC-16er waren die Folge. Aber mit etwas Glück und Geschick ließ der SCK keinen Gegentreffer mehr zu und nach dem Schlusspfiff gab es allgemeine Erleichterung und großen Jubel. Ja, Respekt an das Team und Coach Alex Stretz. Sie haben es wirklich durchgezogen, reiten weiter auf der Erfolgswelle und verteidigten die Tabellenführung. Kompliment aber auch an den heutigen Gegener. Etwas Zählbares hätten sie heute sicherlich nicht unverdient mitnehmen können. Vielleicht klappts ja nun beim ersten Heimspiel der Saison mit dem ersten Sieg im vierten Spiel. Die Heimmannschaft reist am Sonntag zum schweren Auswärtsspiel nach Tütschengereuth. Was man so hört, sollen dem Team einige Stammkräfte aufrund Urlaub fehlen. Sicherlich nachvollziehbar. Fast alle haben Familie mit Kindern und nach der Coronazeit hat man da große Sehnsucht. Aber die Truppe kann das verkraften! Der SCK hat einen großen und sehr guten Kader. Zudem kommt der eine oder andere verletzte Spieler wieder zurück. Da sollte man doch in der Lage sein etwas Zählbares bei den Staabeißern mitzunehmen.

FORZA SCK


Von mr.bg

Kreisliga 21/22: SCK - SpVgg Zapfendorf 5:0

Starke Kemmerner Mannschaftsleistung!

Im Kemmerner Lager war im Vorfeld der Partie aufgrund der völlig verpatzten Generalprobe am Wochenende vor dem Saisonstart schon eine gewisse Nervosität zu spüren. Um so größer war dann hinterher die Erleichterung bei allen: Mannschaft, Trainer, Funktionsteam und vor allem bei den Fans. 

Die Begegnung zweier Teams mit großer Bezirksligavergangenheit begann ausgeglichen. Beide Mannschaften hatten schnell gute Offensivaktionen. Wobei die Gäste durch kluge, geradlinige Angriffe über die agilen Bontjes und Scheunemann dem Führungstreffer näher waren. Nur im Abschluss fehlte die letzte Konsequenz bzw. Entschlossenheit oder die beiden Kemmerner Innenverteidiger Popp & Schrick reagierten gekonnt. In der 16. Spielminute wurde SC-Stürmer David Görtler vor dem Zapfendorfer Strafraum gefoult. Den fälligen Freistoß zirkelte sein Bruder dann gekonnt über die Gästemauer ins Tor zur 1:0 Führung. Der SVZ-Keeper machte dabei aber keine glückliche Figur, denn der Schuss sprang zwar kurz vorher auf, war aber sicherlich nicht unhaltbar. Nur vier Minuten später war es erneut Nicolas Görtler mit einer starken Einzelaktion, als er den Gästetorwart mit einem feinen Heber ins lange Eck zum 2:0 überraschte. In der Folge gab es dann hüben wie drüben weitere gute Möglichkeiten. Eine hunderprozentige Torchance hatte Kevin Hennemann, der plötzlich nach einem verunglückten Schuss den Ball vor die Füße bekam und aus fünf Metern frei vor dem Tor am überragend reagierenden SC-Schlussmann Niklas Hofmann scheiterte. Wäre hier das 2:1 gefallen, wer weiß... Danach spielte die Heimelf dann ihre starken Offensivqualtitäten gnadenlos aus. Zweimal bediente der Ex-Profi Nicolas Görtler mit Zuckerpässen seinen Mitspieler Murat Basaran und der SC-Torjäger vollstreckte beide Male absolut gekonnt zum 3:0 und 4:0. Dazwischen scheiterte auch noch David Görtlerr am Aluminium und so ging es mit diesem sehr deutlichen Ergebnis in die Halbzeitpause. 

Nach dem Seitenwechsel entschied sich der Zapfendorfer Spielertrainer Dominik Stöhr zu zwei Spielerwechseln. Ebenso änderte er seine eigene Position vom Innenverteidiger zum Mittelstürmer. Fast gleich mit Erfolg. In der 49. Minute scheitere er an der kemmerner Querlatte. Insgesamt übernahmen die Gäste dann auch verstärkt das Spielgeschehen, ohne jedoch die SC-Abwehr in arge Bedrängnis zu bringen. Nach vielen weiteren Auswechslungen auf beiden Seiten erhöhte der SC Kemmern dann in der 71. Minute auf 5:0. Der erst 19-jährige Neuzugang Luca Hofmann, Bruder des Keepers, schickte mit einem sauberen langen Pass Nicolas Görtler auf Linksaußen auf die Reise. Ein kurzer Blick des ehemaligen Schweinfurters Richtung Tor, dann packte er seine schon immer Lieblingsübung, den Lupfer, aus und das Leder zappelte im hinteren Eck im Tornetz. Der SCK spielte dann ein bisschen für die Galerie und wollte noch mehr Tore, was aber leider nicht mehr gelang. Einen Aufreger gab es noch, als die Gäste eine Tätlichkeit gesehen haben wollten. Nach Rücksprach mit seinem Linienrichter entschied der Unparteiische auf Gelb für beide Beteiligte und ersparte sich mit seiner Besonnenheit jede Menge Schreibkram, die Partie war ja sowieso entschieden. 

Das Fazig des Gästetrainers fiel natürlich nicht so gut aus aufgrund der hohen Niederlage zum Saisonstart. Er erkannte aber die gute Leistung der Kemmerner an und er hofft nun auf eine Reaktion seines Teams, dann auch wieder mit zwei diesmal ausgefallenen Leistungsträgern, am Samstag im Derby daheim gegen Unterleiterbach. 
Kemmerns Coach Alex Stretz grinste natürlich über beide Ohren aufgrund der wirklich mannschaftlich starken Gesamtleistung. Klar half dazu auch ein überragender Nicolas Görtler mit 3 Toren und zwei Vorlagen, der beste Spieler auf dem Platz an diesem Tag.
Wichtig wird nun sein den Ball flach zu halten, nicht überheblich zu werden, nicht dass man am nächsten Sonntag in Pettstadt den guten Saisonstart wieder vermasselt. Fokussiert weiterarbeiten Jungs, das nächste Spiel ist das schwerste Spiel. 

FORZA SCK

 

Von mr.bg 

Kreisliga: SCK - ASV Sassanfahrt 2:2

SCK auch im sechsten Spiel infolge ungeschlagen

Mit dem ASV Sassanfahrt stellte sich im Kemmerner Mainstadion eine Mannschaft vor, die gegenüber ihren letzten Partien eine Reaktion zeigen wollte. Dies ist den Jungs von Trainer Michael richter wohl gelungen. Die Schützlinge von SCK-Coach Alex Stretz waren nach Schlusspfiff ein wenig enttäuscht, was eigentlich sehr positiv ist. Denn es zeigt, dass Endres & Co. in ein Match gehen, um es zu gewinnen.

Doch da spielte einfach der Gegner nicht mit. Die Sassanfahrter fanden sofort den Faden, waren in den ersten zehn Minuten dominierend. Die Hausherren konnten in dieser Phase nicht vile mehr, als zu reagieren. Zudem stand der ASV hoch, wollte den Spielaufbau der Hausherren stören. So nach und nach fanden die Grün-Weißen aber ins Spiel. Starteten Offensivaktionen, die meist über Mittelfeldmotor Nicolas Görtler ausgingen. Auf der anderen Seite war es Markus Merckel, der im ersten Abschnitt als Denker auftrat, danach in die Spitze beordert wurde. Das 1:0 für Sassanfahrt war zwar verdient, entstand aber nicht aus einer Angriffskombination. Vielmehr war der SC Kemmern in der Vorwärtsbewegung, doch der Angriff wurde geblockt. Völlig unbedrängt konnte Markus Kohlmann am Mittelkreis seinen Pass zu Markus Merckel schicken, der den ansonsten stark spielenden SC-Keeper Sven Wolff überwand. Fünf Minuten später (28.) wurde Jonas Preiss zu Fall gebracht; der letzte Mann des ASV foulte ihn. So sah es jedenfalls der Unparteiische. Pfiff Ja, rote oder gelbe Karte nein. Muss man nicht unbedingt verstehen. Doch der SC Kemmern zeigte nun Moral, spielte konzentrierter nach vorn, wollte den Ausgleich. Dieser gelang nach einem Eckstoß von Julian Schnapp. Nic Görtler war per Kopf zur Stelle: 1-1 (41.)

TURBULENTER WIEDERBEGINN

Die Hausherren ließen sich nach Wiederanpfiff nicht nochmal überraschen, übernahmen die Initiative. So spielte David Görtler (50.) den Ball in den Lauf von Nic Görtler und der wurde kurz vor dem Strafraum zu Fall gebracht. Letzter Mann - Notbremse - rote Karte. So weit alles normal. Doch dann hatte David Görtler mit dem Sünder wohl noch was zu besprechen. Ergebnis: Der ASV-Akteur ging zu Boden. Der Schiedsrichter zückte gegen David Görtler die zweite rote Karte. Dies die reinen Fakten.

TAKTIK IN DEN PAPIERKORB GEWORFEN

Die nächsten zehn Minuten lieferten sich beide Teams einen Fight mit offenem Visier. Taktische Zwänge landeten im Papierkorb. Eine Art Frustbewältigung? Danach aber besann man sich wieder auf eine strukturierte Spielweise. Die Gäste stellten ein wenig um, Markus Merckel spielte neben Julian von der Saal in der Spitze und dies sollte sich noch auszahlen. In der Folgezeit aber war der SC Kemmern die Mannschaft mit den größteren Spielanteilen. Doch auch der ASV blieb dran. So als Marks Kohlmann den SC-Schlussmann gleich zweimal prüfte. Die Führung gelang dann jedoch den Hausherren. Wieder ein Standard. Diesmal schickte Celal Basaran das Spielgerät per Freistoß in den gegnerischen Strafraum. Dort erwischte Bruder Murat das Leder, ein wenig in Uwe-Seeler-Manier (Rückkopfball) und das Runde landete im Kasten: 2-1 Doch es waren noch 15 Minuten zu spielen. Merckel & Co wollten den Ausgleich. Daran war er maßgeblich beteiligt. Ballannahme, kurze Drehung, gefoult. Dies alles im SC-Strafraum - Pfiff: Elfmeter. Diese Chance ließ sich Michael Richter nicht entgehen.

Doch keine Mannschaft wollte sich mit diesem Punkt zufreiden geben, es sollten drei werden. Zwei Tormöglichkeiten sprangen noch raus: Einmal scheiterte Markus Merckel am SCK-Keeper Sven wolff und kurz danach hatte Nic Görtler den Siegtreffer auf dem Schlappen. Doch in der Laufbewegung erwischte er das Spielgerät nicht richtig. So blieb es beim 2:2. In einem Match, das keinen Verlierer verdient gehabt hätte. Denn beide Mannschaften lieferten eine insgesamt starke Leistung ab, können zufrieden sein.

FAZIT: Der Neuling SC Kemmern brachte es fertig, nach dem Re-Start ungeschlagen zu bleiben. Die Jungs von Trainer Alex Stretz holten aus ihren sechs Partien Punkte, haben nun 40 und damit den Klassenerhalt vorzeitig in der Tasche. Die Punkterunde ist aber noch lange nicht zu Ende, sodass die Grün-Weißen weiter für Furore sorgen können. FORZA SCK


Von gefa

Kreisliga: SCK - SpVgg Mühlhausen 2:1

Hart erkämpfter SCK-Sieg: Klassenerhalt rückt näher

Drei wirklich hart erkämpfte Punkte sicherte sich der Aufsteiger SC Kemmern gegen die SpVgg Mühlhausen. Damit machten die Stretz-Schützlinge einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt. Dabei begann es für die Grün-Weißen eigentlich nach Maß. Schon nach neun Minuten gingen sie in Führung durch ein schön herausgespieltes Tor. Nicolas Görtler spielte in der gegnerischen Hälfte von rechts einen feinen Pass zu Bruder David und lief gleich los in Richtung Strafraum. David Görtler legte auf und Nic ließ dem SpVgg-Keeper keine Abwehrmöglichkeit. 1:0. Die Gäste spielten mit nur einer nominellen Spitze, kamen meist über links, waren aber im Abschluss zu harmlos.

Es waren noch keine 20 Minuten gespielt, da misslang einem Kemmerner Akteur in der gegnerischen Hälfte ein Zuspiel. Ein Fehlpass mit schweren Folgen. Mühlhausens Paul Zöschg erkannte die Situation und spielte einen langen Ball in die gegnerische Hälfte. Nun folgte ein Laufduell aus gegensätzlichen Richtungen zwischen dem Stürmer Marc Walde und dem SC-Torhüter Sven Wolff. Der Gästespieler kam außerhalb des Strafraums einen Tick früher an das Leder, Wolff foulte. Richtige Entscheidung: Rote Karte für Sven. Mit Johannes Dorsch ging ein Feldspieler ins Tor, Mili Schnapp musste raus.

Nun wurden die Rückel-Akteure mutiger, offensiver. Der SCK musste sich erst mal sortieren, spielte nun weite Bälle nach vorn. Entlastung war angesagt. Nach gut einer Viertelstunde aber fingen sich die Hausherren wieder, gingen ihrerseits nach vorn. Mühlhausen hatte bis dahin keine echte Ausgleichschance. Die nummerische Überzahl verspielten die Gäste schon kurz nach Wiederanpfiff, des in manchen Situationen nicht überzeugenden Unparteiischen. Abseits des Balles sah der Referee ein Foul von Paul Zöschg. Der dies offenbar nicht wahrhaben wollte, "nachlegte" und dies verbal. Gelb-Rot war das Ergebnis.

Sehr viel mutiger als in Abschnitt Eins wurden nun die Gäste, wollten den Ausgleich. Dieser gelang ihnen in der 57. Minute durch einen Torpedo-Kopfball nach Ecke durch Patrick Dürst. Doch der Jubel der Gäste war noch nicht verebbt und Kemmern führte erneut. Gut bedient von Sandro Riedl war es Dominik Ortlauf, der seine Farben wieder in Führung brachte. Fortan entwickelte sich kein spielerisch gutes, aber sehr kampfbetontes Match. Beide Mannschaften gingen auf Torejagd. Mittelfeldgeplänkel: Fehlanzeige, geordneter Spielaufbau allerdings auch. Mühlhausen hatte nun den ein oder anderen Abschluss, doch Johannes Dorsch im SC-Kasten wurde zu einem sicherern Rückhalt. Eine sehr starke Leistung für einen Feldspieler. Übertrieben wurde der Einsatz aber, als Hannes Krug den SC-Keeper anging, obwohl dieser den Ball schon sicher hatte. So war nun die nächste Rote Karte fällig. In der 90. Minute ließ Mühlhausens Maximilian Stirnweiß-Roth allein auf Torhüter JOhannes Dorsch zu. Dieser lief raus, verkürzte den Einschusswinkel und warf sich in den Schuss. So rettete er seiner Mannschaft den Sieg.

Ein Sieg der Hausherren, der mit viel Mühe zustande kam, aber nicht unverdint gewesen ist. Spielerisch können es Görtler & Co. viel besser. Doch was letztendlich zählt sind die Punkte.

Von gefa

Kreisliga: SCK - SV Pettstadt 2:1

Drei Punkte geholt und doch nicht so zufrieden; knapp verloren und zufrieden. So äußerten sich die Trainer Stretz und Schmitt nach der Begegnung.

SV PETTSTADT GAB DEN TON AN

Die Begegnung begann mit Vorteilen für die Schmitt-Schützlinge, die nicht nur anfangs den Ball gut laufen ließen. Der SC Kemmern schien überrascht und fand lange nicht ins Spiel. Zudem wurden bei den Hausherren viele Stockfehler im Spielaufbau gemacht. Der SVP zog ein gefälliges Spiel nach vorne auf, war aber im letzten Drittel mit seinem Latein am Ende. Viel Arbeit hatte so die SC-Abwehr um Jo Popp nicht. Anders die Hausherren, die zwar in Abschnitt 1 nichgt so oft in die gegnerische Zone kamen, aber doch sehr gute Möglichkeiten hatten. Sechs an der Zahl durch Preis, Nic Görtler, Seelmann, Dorsch und Ortlauf. Der SV-Keeper war stets Sieger.

FÜHRUNG ÜBERRASCHEND

Ein paar Minuten vor dem Pausenpfiff dann ein Eckball für die Pettstadter. Eigentlich eine harmlose Situation, auch der Kopfball von Thomas Bayer. Doch plötzlich fand sich das Runde kurz hinter der Torlinie wieder. So jedenfalls hatte es der Assistent gesehen - 0:1

KEMMERN NUN "AUFGEWACHT"

Die Worte von SC-Coach Alex Stretz in der Pause zeigten wohl Wirkung. Denn nun besannen sich Görtler & Co. darauf, dass sie mehr tun müssen. Mitentscheidend hierführ war die Einwechslung von Dominik Ortlauf und vor allem Murat Basaran. Nun spielte der SCK nicht mehr abwartend, also auf Konter, sondern nahm die Partie an. Wie wertwvoll Nic Görtler für seinen SCK ist, bewies er in Minute 55. Von links passte er den Ball zum Bruder David, der aus gut 16 Metern zentral abzog und diesmal dem SVP-Schlussmann keine Chance ließ - 1:1. Bei Freistößen hingegen hatte David seine Stiefel diesmal nicht so richtig eingestellt.

DAUEROFFENSIVE

In den letzen 15 Minuten dann die Daueroffensive der Grün-Weißen, sie wollten mehr den Dreier als die Gäste. Durften aber auch nicht zu offen agieren, um nicht in Konter zu laufen. Doch der Führungstrefferwollte den Hausherren nicht gelingen. Pettstadt doppelte weiterhin den ballführenden Gegner. So verpufften einige Möglichkeiten. Dem SC Kemmern gelang aber doch noch das 2:1, das er sich durch die Leistungssteigerung im zweiten Abschnitt verdiente. Nic Görtler steckte das Runde im gegnerischen Strafraum auf halblinks zu Sascha Böhm durch und dieser vollstreckte. Der Jubel auf Kemmerner Seite war groß. Doch noch war nicht Schluss. Einschließlich Nachspielzeit hatten nun Popp & Co. unterstützt durch alle Akteure noch bange 10 Minuten zu überstehen. Denn der SV Pettstadt kam nochmal und das ein oder andere Mal wurde es brenzlig vor dem Gehäuse von SC-Keeper Sven Wolff, der nur in dieser Phase gefordert war. Letzendlich waren alle SCler froh, als der Abpfiff ertönte.

Von gefa

Ligapokal: SCK - SV Dörfleins 3:1

Hervorragende Arbeit hat SCK-Abteilungsleiter Markus Plaha mit seinen Jungs geleistet, um das vorgegebene Hygienekonzept umzusetzen. Abgewiesen werden musste erfreulicherweise kein Fan, da mit 160 die 200er-Grenze nicht überschritten wurde.
Das Ligapokal-Spiel zwischen den geografischen Nachbarn selbst stand auf keinem hohen Niveau. Es war aber geprägt von vielen Zweikämpfen, ein Derby eben. Die Schützlinge von SCK-Trainer Alex Stretz kamen besser ins Spiel, suchten den Weg nach vorn. Die Gäste aus Dörfleins mit ihrem Coach Jochen Kutzelmann an der Seitenlinie, schienen erst mal abzuwarten, wollten nicht ins offene Messer laufen. In dieser Phase versuchte es der Gast mit steilen Pässen in die Zentrale. Hier war der SVD einige Male torgefährlich. Bei Spielaufbau des SCK zogen sich die Kutzelmann-Jungs bis zur Mittellinie zurück, die Räume wurden eng. Die heimische Defensive um Rückkehrer Jo Popp machte ihre Arbeit gut, wollte das eigene Spiel aufbauen. Dies gelang nicht wie gewünscht, da nicht nur einmal die Anspielstationen fehlten. Ein Manko, das es zu beheben gilt. Ein Görtler-Duo hätte nach gut 20 Minuten dennoch fast die Führung gebracht. Doch Nic kam einen Schritt zu spät. Nach 33 Minuten aber war er zur Stelle. 18 Meter vor dem gegnerischen Kasten schaffte sich Nic mit einer Drehung Platz und sein Schuss mit rechts landete im Winkel. Je eine gute Chance sahen die Zuschauer bis zum Pausenpfiff noch. Philipp Ramers Kopfball lenkte Sven Wolff über die Latte und der Knaller von Murat Basaran strich knapp am Tor des SVD vorbei.

AUSGLEICH BAUTE AUF

Die Partie war noch keine zwei Minuten alt, da stand es überraschend 1:1. Philipp Ramer schnappte sich nach einer Unachtsamkeit im Kemmerner Spiel das Leder, zog ins kurze Eck ab und der Ausgleich war perfekt. Dies baute die Gäste auf, sie wurden nun giftiger, Kemmern hielt dagegen. Die Folge waren viele Unterbrechungen und damit war der Spielfluss stark beeinträchtigt. Beide Teams aber wollten die Entscheidung, die bei einem Unentschieden durch Elfmeterschießen herbeigeführt hätte werden müssen. Doch so weit kam es nicht. Erneut war Nic Görtler an einem Treffer beteiligt. Er setzte sich im gegnerischen Strafraum durch, Jonas Preiss war zur Stelle und lenkte den nicht einfach zu nehmenen Ball zum 2:1 in die Maschen. Dies war zwar die SCK-Führung, aber entschieden war noch nichts, denn Dörfleins versuchte alles, spielte nach vorn, aber ohne die zwingenden Ausgleichsmöglichkeiten. Die heimische Abwehr blieb standhaft, die Leute davor halfen gut mit. Belohnt für eine noch nicht optimale, aber doch gute Mannschaftsvorstellung wurden die Hausherren in Minute 78. Über Johannes Dorsch kam im Mittelfeld der Ball zu Nic Görtler. Er schickte Sandro Riedl und dieser stellte mit einem Lupfer das Ergebnis auf 3:1. So blieb es, auch wenn der SVD in der verbleibenden Zeit alles unternahm, um ranzukommen. Anbrennen ließ der SC Kemmern nichts mehr, sodass es beim insgesamt verdienten Sieg und den ersten drei Punkten im Liga-Pokal blieb.

Von gefa